2016 verzeichnet die britische Autoproduktion ein Hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr – Deutsche Nachfrage erreicht fast 16 %
26 Jan 2017- 1,7 Millionen Fahrzeuge wurden 2016 im Vereinigten K枚nigreich hergestellt. Das ist ein Anstieg um 8,5 % und die h枚chste Produktionsrate seit 17 Jahren.
- Mit der Auslieferung von 1,35 Millionen Fahrzeugen ins Ausland erreicht der Export bereits das zweite Mal in Folge Rekordzahlen.
- Mehr als die H盲lfte der Autos wird nach Europa – unser gr枚脽ter Handelspartner – exportiert, wo die Nachfrage um 7,5 % gestiegen ist.
- Deutschland ist nach den USA das wichtigste Exportziel des Vereinigten K枚nigreichs. Die Nachfrage dort ist um 15,9 % auf 117.004 gestiegen.
Laut den neusten Zahlen des britischen Autofachverbandes “Society of Motor Manufacturers and Traders” (91制片厂官网) produzierte das Vereinigten K枚nigreich seit 17 Jahren noch nie so viele Autos. 1.722.698 Fahrzeuge von 15 Herstellern gingen letztes Jahr vom Band, ein Anstieg um 8,5 % im Vergleich zum Vorjahr und das h枚chste Ergebnis seit 1999.
Es werden so viele Fahrzeuge wie nie zuvor aus dem Vereinigten K枚nigreich exportiert – das Resultat von Investitionen der letzten Jahren in Spitzenproduktionsanlage, topaktuelle Designs und Technologie und das beste und produktivste Fachpersonal Europas. Zehn brandneue Automodelle begannen letztes Jahr mit der Produktion im Vereinigten K枚nigreich. Bei neun von ihnen handelt es sich um Premiummarken, die dem Land dazu verholfen haben, nach Deutschland der zweitgr枚脽te Produzent von Premiumfahrzeugen in Europa und der drittgr枚脽te weltweit zu werden.


Der Produktionsanstieg ergab sich vor allem durch die Nachfrage aus dem Ausland. Der Appetit nach britischen Fahrzeugen ist um 10,3 % auf ein Rekordhoch von 1.354.216 gewachsen – der zweite Produktionsrekord in Folge. Ungef盲hr acht von zehn der im Vereinigten K枚nigreich hergestellten Fahrzeugen werden auf einen der 160 M盲rkte weltweit exportiert.
Allerdings l盲sst sich der Gro脽teil des Wachstums auf die anhaltende wirtschaftliche Erholung in Europa zur眉ckzuf眉hren. Die Exporte in die restlichen EU-L盲nder wuchs um 7,5 % auf 758.680 und machte mehr als die H盲lfte der Autoexporte aus dem Vereinigten K枚nigreich aus. EU-L盲nder umfassen genau die H盲lfte der 10 globalen M盲rkte des Vereinigten K枚nigreichs, angef眉hrt von Deutschland und gefolgt von Italien, Frankreich und Belgien. Deutschland ist das gr枚脽te Exportziel des vereinigten K枚nigreichs, hinter den USA aber vor China. Zudem stellt Europa die Mehrzahl der Bauteile (65 %) in Fahrzeugen her, die im Vereinigten K枚nigreich gebaut werden. Dies verdeutlicht die Bedeutung von tarif- und barrierefreiem Handel f眉r die Zukunft der Automobilproduktion.


In einer Reihe von M盲rkten wurde ein hohes Wachstum verzeichnet, darunter vor allem in den USA – das wichtigste Exportziel nach der EU -, wo die Anfrage um fast die H盲lfte gestiegen ist (47,2 %); damit umfasst es 14,5 % des britischen Autoexports. Einen deutlichen Anstieg gab es in der T眉rkei, Japan und Kanada, w盲hrend die Exportzahlen im drittgr枚脽ten Exportziel China um bescheidene 3,1 % auf 88.610 exportierte Fahrzeuge gewachsen ist.
Auch die Nachfrage im Inland stieg im selben Jahr um 2,4%. Das Vereinigte K枚nigreich bleibt damit – wieder nach Deutschland – der zweitgr枚脽ter Automarkt. Eins von sieben im Vereinigten K枚nigreich zugelassenen Fahrzeugen wird dort auch hergestellt. Drei Jahre zuvor war es noch eins von acht. Derweilen machen Autos aus Deutschland ein Drittel (33 %) der zugelassenen Fahrzeuge im Vereinigten K枚nigreich aus.
Mike Hawes, SMMTChief Executive, meint:
“Das enorme Wachstum der britischen Produktion ist ein Beweis f眉r die internationale Wettbewerbsf盲higkeit der britischen Automobilbranche. H枚chste Ingenieurskunst, fortschrittliche Technologie und eine qualit盲tsbewusste Belegschaft haben den Wandel mitgestaltet und damit das Vereinigte K枚nigreich zu einem der produktivsten Autoherstellungsstandort Europas gemacht. Das Vereinigte K枚nigreich ist Deutschlands gr枚脽ter Autoexportmarkt in Europa und Deutschland ist das gr枚脽te Exportziel f眉r das Vereinigte K枚nigreich, womit das gegenseitige Interesse unterstrichen wird, den barrierefreien Handel zwischen unseren L盲ndern zu erhalten. Wichtig ist, dass die meisten Bauteile in britischen Fahrzeugen aus Europa kommen und es ist entscheidend f眉r die Zukunft der Automobilbranchen beider L盲nder, dass wir unsere derzeitigen Zoll- und Handelsabkommen beibehalten.”


